Belarus-Analysen

Ausgabe 16 (31.03.2014) — DOI: 10.31205/BA.016.02, S. 11–12

Die Krimkrise in den belarussischen Medien

Pauljuk Bykouski

Zusammenfassung
Während sich russische und ukrainische Medien in den letzten Wochen einen »Informationskrieg« geliefert haben, zeichneten sich die belarussischen Medien in der Krimkrise durch eine auf den ersten Blick erstaunliche Zurückhaltung aus. Zwar lassen sich auch einige offene positive oder negative Bewertungen auf den oppositionellen Internetseiten oder im Staatsfernsehen finden, doch insgesamt verzichteten alle Medien weitgehend auf aktive Desinformation. Dies lässt sich einerseits damit erklären, dass die politische Führung bis zum Krim-Referendum versuchte, eine neutrale Haltung im russisch-ukrainischen Konflikt einzunehmen. Andererseits ist die Form der Berichterstattung auch durch die aktuelle Lage der belarussischen Medien selbst bedingt.

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Über die/den Autor:in

Pauljuk Bykouski


  • Pawljuk Bykowskij: Ewromaidan w serkale belorusskich shurnalistow, Mediakritika, 20.12.2013, <http://mediakritika.by/article/1771/evromaydan-v-zerkale-belorusskih-zhurnalistov>.
  • Anna Maria Dyner: Consequences for Belarus of Russian Policy to Ukraine, Polish Institute of International Affairs Bulletin, No. 33 (628), 13.3.2014, <https://www.pism.pl/files/?id_plik=16744>.

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