Aktuelle Ausgabe der Zentralasien-Analysen
Neue Chronik-Einträge
| Tadschikistan | 30.04.2026 | Fergana-Agency berichtet über den Jahresbericht 2026 von Reporter ohne Grenzen, der in allen fünf zentralasiatischen Staaten systematischen Druck auf Medien und Journalisten feststellt. Die Organisation verweist auf Straf- und Verwaltungsgesetze gegen »Falschinformationen«, »Extremismus« oder die »Beleidigung staatlicher Organe« sowie auf Blockaden von Webseiten, wirtschaftlichen Druck und die Kriminalisierung unabhängiger Redaktionen. |
| Usbekistan | 30.04.2026 | Reporter ohne Grenzen bewertet die Lage der Pressefreiheit in Usbekistan weiterhin als „sehr ernst“, berichtet Kun.uz. |
| Usbekistan | 30.04.2026 | Mirsijojew und der tschechische Premierminister Andrej Babis unterzeichnen eine gemeinsame Erklärung über die Förderung erweiterter Zusammenarbeit, berichtet Kun.uz. |
| Tadschikistan | 29.04.2026 | Fergana-Agency berichtet unter Berufung auf eine Studie von FIDH, Truth Hounds und dem Kasachischen Internationalen Büro für Menschenrechte, dass Russland seit Februar 2022 mindestens 27.000 ausländische Staatsbürger für den Krieg gegen die Ukraine rekrutiert hat. Mehr als 10.000 sollen aus Zentralasien stammen, darunter über 3.000 aus Tadschikistan. |
| Usbekistan | 29.04.2026 | Usbekistan weist nach einer Untersuchung zu ausländischen Rekrutierungen für den Krieg Russlands gegen die Ukraine die höchste Zahl getöteter unter in Russland angeworbenen ausländischen Kämpfern auf; rund 5.000 usbekische Staatsbürger sollen Verträge mit dem russischen Verteidigungsministerium unterzeichnet haben, berichtet Fergana Agency. |
Über die Zentralasien-Analysen
Die Zentralasien-Analysen bieten regelmäßig kompetente Einschätzungen aktueller politischer, wirtschaftlicher, sozialer und kultureller Entwicklungen in den fünf zentralasiatischen Ländern Kasachstan, Kirgistan, Tadschikistan, Turkmenistan und Usbekistan. Sie machen das Wissen, über das die wissenschaftliche Forschung in reichem Maße verfügt, für Politik, Wirtschaft, Medien und die interessierte Öffentlichkeit verfügbar. Autoren sind internationale Fachwissenschaftler und Experten.
Die Zentralasien-Analysen werden gemeinsam von der Forschungsstelle Osteuropa an der Universität Bremen, dem Zentrum für Osteuropa- und internationale Studien, der Deutschen Gesellschaft für Osteuropakunde, dem Deutschen Polen-Institut, dem Leibniz-Institut für Agrarentwicklung in Transformationsökonomien und dem Leibniz-Institut für Ost- und Südosteuropaforschung herausgegeben.
Frühere Ausgaben der Zentralasien-Analysen ab 2008 finden Sie im Archiv.