Belarus-Analysen

Ausgabe 18 (20.11.2014) — DOI: 10.31205/BA.018.01, S. 4–7

Ringen um Dividenden. Belarus und die Eurasische Wirtschaftsunion

Jauheni Prejherman

Zusammenfassung
Aufgrund ihrer wirtschaftlichen Abhängigkeit von Russland ist die belarussische Führung gezwungen, sich an allen Integrationsvorhaben des Kremls zu beteiligen. Zugleich beharrt sie jedoch darauf, für ihre Mitwirkung finanziell belohnt zu werden. Dies führt regelmäßig zu heftigen Auseinandersetzungen in den belarussisch-russischen Beziehungen, wie sich an der Unterzeichnung und Ratifizierung des Vertrags über die Eurasische Wirtschaftsunion beobachten lässt. Die EU und die Ukraine sind dabei für Minsk wichtige Akteure, um die eigene Position in den Verhandlungen mit Moskau zu stärken und die Souveränität des Landes zu schützen.

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Über die/den Autor:in

Jauheni Prejherman


  • Andrew Skriba / Robert Kirchner / Irina Tochitskaya: Belarus und die Eurasische Union: Geht es nur ums Öl? Newsletter GET Belarus, Nr. 29, Ausgabe Juli–August 2014, <http://get-belarus.de/download/Newsletter/2014/Newsletter_29_2014_GET%20Belarus.pdf>.
  • Sean Roberts u. a.: The Eurasian Economic Union. Breaking the pattern of post-Soviet integration? The Finish Institute of International Affairs, FIIA Analysis-3, September 2014, <http://www.fiia.fi/en/publication/439/the_eurasian_economic_union/>.
  • Yauheni Preiherman: The Pragmatism of an Allegedly Close Ally of Russia, in: Alina Inayeh / Daniela Schwarzer / Jörg Forbrig (Hg.): Regional Repercussions of the Ukrainian Crisis. Challenges for the Six European Partnership Countries, The German Marshall Fund, European Policy Paper 3/2014, S. 16–21, <http://www.gmfus.org/wp-content/blogs.dir/1/files_mf/1404920650Inayeh_UkraineCrisisRegionalOutlook_Jun14_web.pdf>.
  • Belarusian Institute for Strategic Studies: Eurasian Review, <http://belinstitute.eu/en/analyticscomments/eurasian-review>.

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