Belarus-Analysen
Ausgabe 19 (17.12.2014) — DOI: 10.31205/BA.019.01, S. 2–5
Zusammenfassung
Russlands aggressive Politik gegenüber der Ukraine hat bei der belarussischen Führung erkennbare Ängste ausgelöst, dass der Kreml mittelfristig auch die Souveränität von Belarus bedrohen könnte. Um dieser Gefahr zu begegnen, müsste das offizielle Minsk durch ernsthafte Reformen die Voraussetzungen für eine substantielle Verbesserung der Beziehungen zum Westen zu schaffen. Bisher beschränken sich die belarussischen Bemühungen jedoch auf die rhetorische Unterstützung für die neue ukrainische Führung im Konflikt mit Russland. Dies hat sich vorerst als nicht ausreichend für die erhoffte Normalisierung der Beziehungen zur EU erwiesen.
- Belarusian Institute for Strategic Studies: Battle for Ukraine: The fog of war has not dispersed yet, BISS Blitz, BB#03/2014EN, 5. November 2014, <http://belinstitute.eu/sites/biss.newmediahost.info/files/attached-files/BISS_Blitz03_2014en.pdf>.
- Arkady Moshes: Belarus’ Renewed Subordination to Russia. Unconditional Surrender or Hard Bargain? Ponars Eurasia Policy Memo No. 329, August 2014, <http://www.ponarseurasia.org/sites/default/files/policy-memos-pdf/Pepm329_Moshes_August2014_2.pdf>.
- Andrej Jegorow: »Jesli Rossija ustanowit control nad Ukrainoj, vosniknet realnaja ugrosa suverenitetu Belarusi«, Belorusskij zhurnal, 5.3.2014, <http://journalby.com/news/esli-rossiya-ustanovit-kontrol-nad-ukrainoy-pered-belarusyu-vstanet-realnaya-ugroza-poteri-112>.