Belarus-Analysen

Ausgabe 2 (26.07.2011) — DOI: 10.31205/BA.002.02, S. 11–15

Konfliktreiche Energiepolitik in Belarus

Andreas Heinrich (Forschungsstelle Osteuropa an der Universität Bremen, Bremen)

Zusammenfassung
Belarus ist bei Energierohstoffen fast vollständig auf Importe angewiesen. Sein Hauptlieferant ist Russland. Gleichzeitig ist Belarus auch ein wichtiges Transitland für russische Erdöl- und Erdgasexporte nach Westeuropa. Neben politischem Kalkül ist diese Tatsache ein wichtiger Grund dafür, dass Russland das Land mit verbilligten Rohstofflieferungen versorgt und damit indirekt die belarussische Volkswirtschaft subventioniert. Diese bevorzugte Behandlung hat aber nicht zu harmonischen Energiebeziehungen zwischen den beiden Ländern geführt. Vielmehr sind ständig wiederkehrende Konflikte an der Tagesordnung, die auch andere Abnehmerländer russischer Energieexporte in Mitleidenschaft gezogen haben.

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  • Katerina Malygina, Spannungen mit Belarus: Energiestreit statt Zollunion, Russland-Analysen, Nr. 204, 2. Juli 2010, S. 17–19.
  • Elena Rakowa, Planwirtschaft mit marktwirtschaftlichen Elementen, Aus Politik und Zeitgeschichte, Nr. 24–26, 14.06.2011.

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