Belarus-Analysen

Ausgabe 21 (24.06.2015) — DOI: 10.31205/BA.021.01, S. 4–8

Agrarwirtschaft in Belarus: aktuelle Situation und Entwicklungstendenzen

Vera Belaya (Halle (Saale)/ Braunschweig)

Zusammenfassung
Der Agrarwirtschaft kommt in Belarus in mehrfacher Hinsicht eine herausragende Bedeutung zu. Sie trägt einerseits in hohem Maße zur Selbstversorgung der Bevölkerung bei, worauf der hohe Anteil der privaten Nebenwirtschaften unter den Agrarproduzenten verweist. Gleichzeitig zählt Belarus in mehreren Bereichen, wie Getreide, Flachs, Preiselbeeren, zu den weltweit größten Produzenten. Die belarussische Agrarwirtschaft verfügt dementsprechend über ein hohes Exportpotential. Dieses Potential wird jedoch bisher nicht in vollem Umfange genutzt. Stattdessen importiert Belarus trotz eines hohen Selbstversorgungsgrads Agrarerzeugnisse aus der EU und Russland. Ursachen hierfür sind u. a. in den Preis- und Produktionsstrukturen, der Logistik sowie der Qualität zu finden. Zudem werden Exportchancen, wie sie der Ökolandbau oder Energiepflanzen eröffnen, bisher unzureichend genutzt.

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  • FAO Regional Office for Europe and Central Asia: Assessment of the Agriculture and Rural Development Sectors in the Eastern Partnership countries: Republic of Belarus, Budapest 2012, <http://w w w.fao.org/docrep/field/009/aq672e/aq672e.pdf>.
  • Vera Belaya: Agrarwirtschaft der Ukraine: aktuelle Situation und Entwicklungsperspektiven, in: Ukraine-Analysen, Nr. 145, 11.2.2015, S. 2–5, <http://www.laender-analysen.de/ukraine/pdf/UkraineAnalysen145.pdf>.

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