Die Literatur- und Kulturwissenschaftlerin Dr. Yvonne Pörzgen ist seit 2008 als wissenschaftliche Mitarbeiterin und Geschäftsführerin des BA Integrierte Europastudien an der Universität Bremen tätig. Nach ihrer Dissertation zur russischen und polnischen Drogenliteratur arbeitet sie an einem Habilitationsvorhaben zur Dimension des freien Willens in slawischen Literaturen. In einem internationalen Forschungsprojekt befasst sie sich aktuell mit der Erinnerung an die Leningrader Blockade in Museen und publizierten Tagebüchern. Zu ihren Veröffentlichungen zählen: Janusz Głowackis Amerika. Destruktion eines Mythos, in: Daniel Henseler, Renata Makarska (Hg.): Polnische Literatur in Bewegung. Die Exilwelle der 1980er Jahre. Bielefeld 2013, S. 289–298; Anfänge und Geschichte von Deutsch als Fremdsprache in Russland, in: Ulrich Ammon, Dirk Kemper (Hg.): Die deutsche Sprache in Russland. Geschichte, Gegenwart, Zukunftsperspektiven. München 2011, S. 95–105; Entschlossen zur Unentschlossenheit. Meša Selimovićs Roman Derviš i smrt und der Diskurs um die Willensfreiheit, in: Nina Frieß, Inna Ganschow, Irina Gradinari, Marion Rutz (Hg.): Texturen – Identitäten – Theorien. Potsdam 2011, S. 361–374; Protest oder Pornographie? Der Skandal um Bajan Širjanovs Roman Nizšij pilotaž, in: Georg Gierzinger, Sylvia Hölzl, Christine Roner (Hg.): Spielformen der Macht. Interdisziplinäre Perspektiven auf Macht im Rahmen junger slawistischer Forschung. Innsbruck, S. 313–324; »To get high«. Topoi der slavischen Psychedelik [mit Tomáš Glánc], in: Welt der Slaven, 56.2011, Nr. 2, S. 217–220; Die Illusion der Wirklichkeit. Andrzej Stasiuks Grenzauslotungen, in: Welt der Slaven, 56.2011, Nr. 2, S. 297–308.