Belarus-Analysen

Ausgabe 34 (29.11.2017) — DOI: 10.31205/BA.034.01, S. 2–6

2017 - ein Jahr der Proteste in Belarus

Aliaksandr Herasimenka

Zusammenfassung
Die regierungskritischen Proteste 2017 in Belarus waren so flächendeckend und erfolgreich wie kaum eine andere Aktion seit der Unabhängigkeit des Landes. In nicht weniger als 17 Städten strömten die Menschen auf die Straße. Einige dieser Städte hatten eine solche Mobilisierung seit mindestens 20 Jahren nicht mehr gesehen. Im zu Ende gehenden Jahr haben zwei Kampagnen eine beträchtliche Teilnehmerzahl mobilisiert und für großes Aufsehen in der Gesellschaft gesorgt: Zum einen waren das die Proteste gegen die Steuer für »Sozialschmarotzer« und zum anderen die Bewegung zum Schutz der Gedenkstätte in Kurapaty. In diesem Beitrag soll aufgezeigt werden, warum und auf welche Weise diese beiden Protestwellen für Belarus ungewöhnlich waren, und welche Implikationen sie für Regierung und Gesellschaft haben.

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Über die/den Autor:in

Aliaksandr Herasimenka


  • Albright, Jonathan: What’s Missing From The Trump Election Equation? Let’s Start With Military-Grade PsyOps, Blog vom 11. November 2016; <https://medium.com/@d1gi/whats-missing-from-the-trump-election-equation-let-s-start-with-military-grade-psyops-fa22090c8c17>.
  • Crabtree, C.; C. Fariss, P. Schuler: In Belarus, Europe’s »last dictator« is actually allowing protest. Here’s why, in: Washington Post, 24. März 2017; <https://www.washingtonpost.com/news/monkey-cage/wp/2017/03/24/belarus-is-allowing-protest-because-its-authoritarian-government-wants-western-support/>.

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