Privatisierungsauktionen zwischen Manipulationen, Skandalen und Renationalisierung

Heiko Pleines (Forschungsstelle Osteuropa an der Universität Bremen, Bremen)

Zusammenfassung
Manipulierte Privatisierungsauktionen waren ein wesentlicher Kritikpunkt an Präsident Leonid Kutschma. Sie wurden als Ausdruck des Ausverkaufs staatlichen Vermögens an die Oligarchen gesehen. Die Vertreter des orangen Lagers forderten deshalb eine Revision der Auktionen. Das Ergebnis ist bisher aber bescheiden. Nur zwei der großen Privatisierungsauktionen wurden annuliert. Anstelle einer systematischen juristischen Aufarbeitung stehen politische Querelen. Das Privatisierungsprogramm ist darüber praktisch zum Stillstand gekommen.

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