Zentralasien-Analysen
Ausgabe 82 (03.11.2014) — DOI: 10.31205/ZA.082.01, S. 2–6
Zusammenfassung
In Kirgistan ist die Müttersterblichkeit trotz internationaler Unterstützung nach wie vor hoch und das Land ist weit von der Erreichung des MDG 5 entfernt. Dabei sind die Bedingungen für Müttergesundheit auch in Bischkek bekannt, sie umfassen z. B. Aufklärung und Zugang zu modernen Verhütungsmitteln genauso wie kompetente medizinische Geburtsvorbereitung, -betreuung und -nachsorge. Orientiert am Musterbeispiel Estland sehen die Autorinnen insbesondere in der besseren Ausbildung von Hebammen und einer starken Interessenvertretung einen wichtigen Ansatz, um auch in Kirgistan das Geburtsrisiko zu senken.